Wandel gestalten - Mensch bleiben - resilient sein

 

Stress

 

Stress entsteht durch eine fehlende Harmonie zwischen uns und unserer Arbeit. Menschen leiden unter Stress, wenn sie wahrnehmen, dass zwischen den Anforderungen, die an sie gestellt werden, und den Mitteln, die ihnen zur Bewältigung dieser Anforderungen zur Verfügung stehen, ein Ungleichgewicht besteht. Faktoren in Zusammenhang mit arbeitsbedingtem Stress sind beispielsweise:

 

 ► mangelnde Selbstbestimmung über die Arbeit

  unangemessene Anforderungen an Arbeitnehmer

 ► fehlende Unterstützung von Kollegen und Vorgesetzten

  psychologische oder physische Gewalt am Arbeitsplatz

  Konflikte zwischen unseren Rollen im Arbeits- und Privatleben

 

Kurzfristiger Stress stellt in der Regel kein Problem dar. Stress wird hingegen zu einem Risiko für Sicherheit und Gesundheit, wenn er über einen längeren Zeitraum anhält.

Stress kann die Gefühle, das Denken und das Verhalten von Menschen verändern und die psychische wie physische Gesundheit belasten. Symptome für arbeitsbedingten Stress, auf die geachtet werden sollte, sind beispielsweise:

Haltung

Zielstrebigkeit, erhöhte Leistungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein, Perfektioismus, Hilfs- und Aufopferungsbereitschaft

Verhaltensreaktion

Missbrauch von Drogen, Alkohol und Tabak, destruktives Verhalten

Emotionale Reaktion

Reizbarkeit, erhöhte Empfindsamkeit, Zynismus, Überforderungsgefühle, Burn-out, sozialer Rückzug, familiäre Probleme

Kognitive Reaktion

Konzentrationsstörungen, Schwierigkeit mit Lernvermögen, dem Erinnerungsvermögen und Entscheidungsfindung, Fehlerhäufungen

Körperliche Reaktion

 Rückenschmerzen, chronische Verspannungen, Kopfschmerzen, Drehschwindel, geschwächte Immunabwehr, Verdauungsprobleme, Ohrgeräusche, Herzrasen, Bluthochdruck, Schlafstörungen

 

Das Burnout-Syndrom

 

Burn-out ist ein Zustand emotionaler und körperlicher Erschöpfung, der in Zusammenhang mit beruflicher Überforderung auftritt. Ein Burn-out kann häufig in eine Depression übergehen.

 

Die ersten Symptome eines Burn-out-Syndroms erscheinen manchmal eher positiv: Man bleibt jeden Abend länger im Büro und nimmt an den Wochenenden Arbeit mit nach Hause. Was nach besonderem Engagement aussieht, ist aber nur ein Zeichen, dass der Betroffene sein Arbeitspensum nicht mehr bewältigt.

 

Symptome von einem Burnout sind neben den bereits o.g.:

 

Ausdruck/Habitus

wenig Mimik, eine flache, kaum modulierte Stimme

 

Haltung

Zielstrebigkeit, erhöhte Leistungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein, Perfektioismus, Hilfs- und Aufopferungsbereitschaft

 

Unterschied Burnout / Depression

Zeichen einer Depression sind gedrückte Stimmung, Interessenverlust und Freudlosigkeit, manchmal auch körperliche Beschwerden und Selbstmordgedanken. Die Übergänge zwischen beiden Störungen sind fließend, d.h. ein Burn-out kann häufig in eine Depression übergehen.

 

Depressionen gelten leider als Zeichen von Schwäche. Führungskräfte wollen deshalb oftmals nicht eingestehen, dass sie an Depressionen leiden. Burn-out klingt einfach besser.

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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